Die Weisheit der Wechseljahre…

 

 

 

Die Weisheit der Wechseljahre

Die Weisheit der Wechseljahre…

 

So lautet der Titel eines Buches von Dr. Christiane Northrup – sehr lesenswert.

Ich habe neulich eine Online-Sprechstunde zum Thema „Wechseljahre“ durchgeführt.

Eine der größten Herausforderungen der anwesenden Damen schien das Thema Gewichtszunahme und Veränderung des Körpers zu sein. Sicher muss man sich mit diesen Themen auseinandersetzen, jede Frau ist in unterschiedlicher Weise mit den Herausforderungen dieser Zeit konfrontiert und darf hier individuelle Lösungen finden.

Aber diese Lebenszeit der Frauen heißt „Wechsel“-Jahre und ich nehme immer gern die Einladung an, einmal den Sinn des Wortes zu reflektieren. Die Briten und Franzosen bezeichnen diese Zeit als „menopause“, in der das Wort „Wechsel“ gar nicht vorkommt.

Dürfen wir in dieser Zeit also etwas wechseln, anders machen, auswechseln etc. ?
Ich denke ja: Es geht nicht unbedingt darum, die jüngeren Jahre wieder aufleben lassen zu wollen, sondern um die Annahme der neuen Situation mit all ihren Herausforderungen, sich darauf einzulassen und vielleicht neue Chancen für sich zu entdecken.
Es macht keinen Sinn, etwas „wegmachen“ zu wollen, sondern bei Symptomen wie Hitzewallungen oder Gewichtszunahme das Große und Ganze zu sehen und unser System ganzheitlich wieder in Balance zu bringen.

Im Folgenden möchte ich folgende Aspekte beleuchten:

Wechseljahre und Entgiftung; Gewichtskontrolle, Ernährung und Lebensstil sowie „Happy Aging“.

 

Wechseljahre und Entgiftung

Bereits Hildegard von Bingen wusste: „Die Frau scheidet während ihrer fruchtbaren Jahre einmal im Monat ihre schlechten Säfte aus.“
Das könnte auch der Grund sein, dass Frauen eine längere Lebenserwartung haben als Männer.

Anders ausgedrückt: während der Menstruation konnten die Frauen regelmäßig ihren Organismus entschlacken und entsäuern. Nach dem Eintreten der Wechseljahre fällt diese natürliche Möglichkeit weg und die Frau muss sich mit der veränderten Situation zurechtfinden.

Denn alle im Körper bis zur Menstruation aufgestauten Säuren muss der Körper nun auf andere Weise neutralisieren. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass Mineralstoffe aus anderen Körperteilen (Knochen, Gelenke usw.) abgezogen werden und dann dort ihren Dienst nicht mehr leisten können.

Diese nicht mehr zur Verfügung stehenden Mineral-Reserven können dazu führen, dass mit Einsetzen der Wechseljahre rheumatische Beschwerden, Osteoporose, Rheuma, Haarausfall und Krampfadern auftauchen.

 

Eine Zeitlang versucht der Körper, durch die bekannten Hitzewallungen die sich stauenden Säuren zu neutralisieren. Wenn diese abklingen, können die o.g. Beschwerden einsetzen.

Jetzt geht es darum, den Körper durch eine basenreiche Ernährung und möglichst wenig Verzehr von säurebildenden Nahrungsmitteln (Kaffee, Alkohol, Fleisch, Zucker und andere Genussgifte) zu entlasten. Auch chemische Arzneimittel, Stress und Ärger machen uns sauer.

Es ist also essenziell, während der Wechseljahre (und generell) auf eine säurearme Ernährung umzustellen und eine basische Körperpflege zu betreiben. Ggf. sind auch die Einnahme von basischen Vitalstoffen sowie das regelmäßige Durchführen von Detox-Kuren eine gute Entscheidung.

 

Viele Frauen lassen sich beim Arzt Hormone verschreiben. Die Hormone machen den natürlichen Prozess der Wechseljahre rückgängig und manchmal setzt die Periode wieder ein.
Hormone geben dem Körper das falsche Signal, nämlich dass die Säuren wieder über die Gebärmutter und die Menstruation ausgeleitet werden können, was nicht der Fall ist. So kann es auch zu Krankheiten wie Krebs in der Gebärmutter, den Eierstöcken oder der Vagina kommen.

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Gewichtskontrolle, Ernährung und Lebensstil

 

Auch Christiane Northrup weist darauf hin, dass Hormonpillen zwar die Symptome bekämpfen, nicht aber das darunter liegende Ungleichgewicht abfedern.

Die Einnahme von natürlichen Heilpflanzen wie Soja, Mönchspfeffer, Leinsamen, chinesische Angelika usw. kann dazu beitragen, Wechseljahresbeschwerden auf verschiedenen Ebenen und von innen heraus zu heilen.

Wie bereits erwähnt geht es darum, sich mit einer neuen Phase auseinanderzusetzen und nicht die Symptome verschwinden lassen zu wollen.

Der Stoffwechsel verlangsamt sich in den Wechseljahren um 10 – 15%, eine gleichbleibende Ernährung wirkt sich deshalb auf das Gewicht aus, hormonelle Veränderungen sorgen für Fettablagerungen in der Bauchregion.

Will Frau eine Veränderung in der neuen Lebenssituation einleiten, so beginnt sie am besten mit einer Bestandsaufnahme: Bestimmung des BMI (Body-Mass-Indexes) oder der Werte mit einer Körperfettwaage.

Es kann aber auch sinnvoll sein, sich mit einer etwas „runderen“ Figur anzufreunden. Ein paar Kilo mehr als vor 20 oder 25 Jahren sind durchaus normal und vielleicht auch Ausdruck einer neuen bzw. anderen Weiblichkeit?

Sinn macht tatsächlich eine Umstellung auf eine Ernährungsweise, die den Blutzuckerspiegel normalisiert. Dieser spielt häufig verrückt, wenn wir zu viele einfache Kohlehydrate (aus Zucker, Weißmehl usw.) verzehren, die sich dann noch unnötigerweise auf den Hüften niederschlagen.

Gemeint ist hier ein Wechsel zu einer Low Carb- oder Keto-Ernährung, in der Kohlehydrate nur noch sehr reduziert bzw. gar nicht mehr aufgenommen werden. Der Körper beginnt dann aus den Fettreserven Energie (Kohlehydrate) zu gewinnen.

Generell kann man sich an folgende Ernährungstipps halten:

 

  1. Regelmäßige Mahlzeiten, 3 am Tag
  2. Hochwertige Lebensmittel (möglichst Bio und frisch) einkaufen
  3. Proteinen den Vorrang geben
  4. Alkohol reduzieren
  5. Mehrere Portionen frisches Obst und Gemüse essen
  6. Täglich 3 Liter (stilles) Wasser trinken
  7. Gesunde Fette verzehren (Olivenöl, Leinöl, Rapsöl, sowie fetten Fisch, Nüsse, Avocados)

 

Eine holistische Heilung der Wechseljahresbeschwerden umfasst Ernährung, Bewegung und auch verbesserte Beziehungen. Diese kommen teilweise ebenfalls auf den Prüfstand, wenn Kinder flügge werden, sich die Arbeitssituation ändert usw.

Beim Sportprogramm verbindet man am besten Kraft- und Ausdauertraining, d.h. ein Programm im Fitness-Studio mit Laufen, Walken, Radfahren oder Schwimmen.

 

Happy Aging

Was passiert in unserem Organismus mit zunehmendem Alter, also so ab 40? Und das betrifft nicht nur die Frauen 😊

  •  Die Lunge verliert an Elastizität
  • Der Blutdruck steigt wegen der nachlassenden Elastizität der Gefäße, das Herz ist weniger leistungsfähig
  • Das Immunsystem ist weniger leistungsfähig, Infektionen treten häufiger auf
  • Das Nervenkostüm wird sensibler: depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, nachlassendes Gedächtnis, Konzentrationsmangel usw. zeigen möglicherweise eine Unterversorgung an Vitalstoffen
  • Die Nieren sind weniger funktionstüchtig (Mit 80 nur noch 50% der der Filterkapazität eines 20-jährigen).
  • Skelett und Muskulatur: die Knochen werden instabiler, ggf. entwickelt sich Osteoporose, Abnutzungserscheinungen der Gelenke.
  • Verdauung: die Keimbesiedlung im Darm ändert sich. Die Funktionsfähigkeit von Leber und Bauchspeicheldrüse nimmt ab, Ggf. ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Einige Vitalstoffe werden im Alter schlechter aufgenommen. Coenzym Q10 wird mit zunehmendem Alter essenziell, d.h. es kann vom Körper nicht mehr selbst gebildet werden. Gleichzeitig benötigen wir mehr davon, speziell für unser Herz. Wenn die Ernährung nicht ausgewogen ist, kommt es zu Mangelerscheinungen, die nicht unbedingt etwas mit dem Alterungsprozess zu tun haben.

Untersuchungen zeigen, dass bei den älteren Jahrgängen einerseits ein erhöhter Bedarf an Vitalstoffen, gleichzeitig aber eine mangelnde Versorgung besteht. Kaum jemand erreicht die für eine gute Versorgung empfohlenen Werte.

 

Verschiedene andere Studien belegen, dass durch eine optimale Basisversorgung, insbesondere durch die Gabe von Antioxidantien

  • Alterungsprozesse und Sterblichkeit um einige Jahre verzögert werden können
  • Bösartige Tumore und tödliche Schlaganfälle sich verringern.
  • Das Immunsystem in allen Bereichen unterstützt wird, Antibiotika seltener benötigt werden und die Anzahl der Krankheitstage abnimmt.

 

Für unseren Happy-Aging-Prozess seien folgende Vitalstoffe empfohlen:

Q 10 (für unser Herz),
OPC + Vit.C + Vit.E als Zellschutz,
Kalzium und Vitamin D für die Knochen,
alle anderen wichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelement am besten über ein Vitaminkomplex-Präparat.

 

 

 

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